Mih Platz for Rädsche – RADKOMM e.V. auf dem Geisterzug

Ein schönes Motto hat sich der Geisterzug dieses Jahr ausgesucht: Kölle kritt dr Kollaps – mieh Platz för Rädcher“. Wie immer politisch ambitioniert, will dieses Jahr der Geisterzug auf die Bedürfnisse der Menschen in Köln aufmerksam machen, die mit dem Rad oder auch zu Fuß in der Stadt unterwegs sind. Nur mehr Radverkehr kann den „Kölner Verkehrs-Kollaps“ verhindern. Der RADKOMM e.V. läuft mit und will u.a. auf die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad aufmerksam machen.

Der RADKOMM e.V. schließt sich dabei einer bunten Truppe von politisch motivierten Karnevalist*innen an, um das Motto „Mih Platz für Rädsche“ in die Stadt zu tragen. Mit dabei sind Aktivist*innen der Kölner Fahrrad-Sternfahrt oder der Wählergruppe DEINE FREUNDE. Mit bunt geschmückten Rädsche und Transparenten mit Aufdrucken, wie „MIVKarre fott“ sammeln die Aktivist*innen zudem Unterschriften für die von RADKOMM am 16. Juni 2018 gestartete Volksinitiative Aufbruch Fahrrad. „Unsere Oberbürgermeisterin hat es am Montag bei der städtischen Veranstaltung Zukunftsrad Köln auf den Punkt gebracht: Das Konzept der Autostadt Köln gehört dem letzten Jahrhundert an. Wir stimmen Frau Reker zu 100% zu. Und freuen uns, dass es mit dem Geisterzug eine bunte und fröhliche Demonstration für nachhaltige Mobilität in unserer Stadt geben wird“, sagt Dr. Ute Symanski, Vorsitzende des RADKOMM e.V. und Vertrauensperson für die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad.

Der Geisterzug ist Mitglied im Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad: „Sowohl wir als Geisterzug-Organisator*innen als auch ich als Wesselinger Ratsmitglied und als Fahrradpendler rund um Köln wollen, dass endlich die Verkehrsinfrastrukturen so geändert werden, dass Fahrradfahrer*innen nicht mehr permanent um ihr Leben fürchten müssen. Mehr Platz für uns auf den Straßen, breitere Radwege mit ordentlichem Belag uvm. sind nötig. Eben genau das, was auch Aufbruch Fahrrad will“, so Erich Harmans, Vorsitzender Ähzebär un Ko e.V.  vom Kölner Geisterzug. Der Zug geht durch Lindenthal und Sülz wird auch wieder die Rheinseite wechseln. Die genaue Zugstrecke kann man auf der Website vom Geisterzug ensehen: https://www.geisterzug.de/geisterzug/

Wir freuen uns auf mehr Mitstreiter*innen die uns auf dem Zug begleiten werden und sich ebenso eine bessere Radpolitik, nicht nur in Köln, sondern in ganz NRW wünschen: Esu iss ett joot! Mieh Platz für Pänz, mieh Platz för Minsche, mieh Platz för Rädsche! Fott met dämm MIeV!

Der Geisterzug freut sich auch noch über ehrenamtliche Ordner, die mithelfen: https://www.geisterzug.de/

 

By |2019-03-07T20:32:39+00:00März 7th, 2019|Allgemein, Köln, Umwelt, Verkehr|0 Kommentare

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Ute Symanski ist davon überzeugt, dass Städte für Menschen geplant werden müssen, statt für Autos.