RADKOMM.TV vom 27.01.22
„Hallo Fahrradgesetz!“

Unsere Referentinnen

Ina Brandes
Ina Brandes
ist seit dem 28. Oktober 2021 Verkehrsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie hat ihre erste Rede als Verkehrsministerin im Landtag zum Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG) gehalten. Nordrhein-Westfalen ist das erste Flächenland, das die Förderung des Radverkehrs in einem Gesetz verankert hat. Mit dem FaNaG sorgt Nordrhein-Westfalen dafür, dass der Rad- und Fußverkehr mit dem motorisierten Individualverkehr erstmals auf eine Stufe gestellt werden.
(Foto: VM/Ralph Sondermann)
Ursula Buttgereit
Ursula Buttgereit
ist Leiterin des Bereichs Technik und Umwelt TU 2 beim Landesbetrieb Straßenbau NRW. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört auch das Sachgebiet Radverkehr. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW plant, baut und betreibt die Bundes- und Landesstraßen in NRW inklusive der straßenbegleitenden Radwege und befasst sich mehr und mehr mit dem Radverkehr in all seinen Facetten: Radschnellverbindungen, Bahntrassenradwege, Bürgerradwege, Mobilstationen etc.. Das Schaffen von komfortablen und vor allem sicheren Verkehrswegen für alle Verkehrsteilnehmer*innen ist dabei das Ziel.
Christine Fuchs
Christine Fuchs
ist Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen und unterstützt die über 90 Mitgliedskommunen tatkräftig dabei, das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz umzusetzen. Ihr Herz schlägt für die zügige Transformation der Städte mit zukunftsweisender, urbaner Mobilität mit 25 Prozent Radverkehr. Mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten hilft sie den Städten, Gemeinden und Kreisen den Grundstein zu legen, dass ein Großteil der persönlichen Alltags- oder Freizeitwege zukünftig zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden kann.
Ruth Hammerbacher
Ruth Hammerbacher
ist Co-Vorständin des FUSS e.V. (Bund), Soziologin, Kommunikationsberaterin, Moderatorin und politischer Mensch. Sieht die alltägliche Lebensqualität als zentrale gesellschaftliche Aufgabe für einen nachhaltigkeitsgerechten Lebensstil. Dazu gehört es, sich ganz selbstverständlich zu Fuß zu bewegen – in einem sicheren und gesunden, barrierefreien und ansprechenden Umfeld. Zu Fuß gehen ist Verkehrs- und Gesundheits- und soziales Thema, Alltagskultur und Lebensstil. Nur fußgehfreundliche Städte können die beste Lebensqualität erreichen.
Vivien Leue
Vivien Leue
ist Journalistin, Moderatorin und immer neugierig. Über das neue Fahrradgesetz in NRW hat sie deshalb auch schon berichtet: Was muss es können und was kann es schon? Wenn sie nicht gerade für Reportagen in entlegene Regionen Nordrhein-Westfalens reist, fährt sie auch gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Rebecca Peters
Rebecca Peters
ist ADFC-Bundesvorsitzende und hat sich als Verkehrsgeographin auf nachhaltige Stadtentwicklung spezialisiert. Als Bundesvorsitzende will sie vor allem das Thema „Ein ADFC“ in den Fokus rücken und über Gliederungen und alle Ebenen hinweg gemeinsam Einfluss auf die Politik nehmen und dafür die vorhandene Expertise nutzen.
„Wir können und müssen noch so viel mehr tun, um das Fahrradland zu bekommen, das uns versprochen wurde. Als Fahrradlobby müssen wir dynamisch weiterwachsen. Lasst uns dem Wandel ein Gesicht und der Verkehrswende unsere Stimme geben.“
Dr. Ute Symanski
Dr. Ute SymanskiVorstand
ist davon überzeugt, dass Städte für Menschen gebaut werden müssen, statt für Autos. Und dass nur das Fahrrad wird unsere Städte retten können. Ute ist seit 10 Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung engagiert und war 2014 und 2015 im Rat und Verkehrsausschuss der Stadt Köln. Ute ist Vorsitzende des RADKOMM e.V. und Mit-Initiatorin und Vertrauensperson der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad in NRW. Ute ist Kommunikationswissenschaftlerin, Organisationssoziologin, Vortragsrednerin und Autorin. Als Organisationsberaterin ist ihre Mission, Organisationen im Wissenschaftssystem und in der öffentlichen Verwaltung nachhaltiger zu machen. Ute ist Mitglied in der Jury für den deutschen Nachhaltigkeitspreis – DNP.
Sonja Thiele
Sonja Thiele
ist überzeugt, dass Menschen mehr von der Verkehrspolitik erwarten als einen Parkplatz vor der Haustür. Jeder Veränderung geht ein Kommunikationsprozess voraus. Sie möchte die positiven Auswirkungen des Radverkehrs betonen und Argumentationsfronten aufbrechen.